TVR Tamora – ein Fahrbericht

Bis 2006 gab es im Norden Englands noch einen Hersteller der seine Autos nach alter Väter Sitte baute und dessen Name so einfach war wie seine Produkte: TVR. Auf einem simplen Leiterrahmen basierend, mit einem möglichsten starken Motor vorne, Antrieb hinten, Sitze, Lenkrad, Getriebe und oftmals merkwürdig gezeichnetes Plastik als Verkleidung. Auf alles Überflüssige wurde stets verzichtet. Selbst die Türgriffe wurden irgendwann gestrichen, dem Gewicht zuliebe natürlich.
Trotz all der Bemühungen um maximale Performance musste das Werk in Blackpool vor nicht allzu langer Zeit seine Pforten schließen. Nach der Übernahme durch einen russischen Millionärssohn ging es mit dem Unternehmen dramatisch bergab. Zuvor wurde die Firma über 20 Jahre von einem britischen Chemieingenieur geleitet, der den Autos auch unverkennbar seinen Stempel aufdrückte: Peter Wheeler.

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TVR Vixen

Die frühen 60er Jahre waren eine turbulente Zeit in den Hoo Hill Werken in der englischen Küstenstadt Blackpool. TVR-Firmengründer Trevor Wilkinson verließ die Firma und unter einem Konsortium wurde TVR mehr schlecht als recht am Leben erhalten, bis Ende 1965 Martin Lilley und sein Vater Arthur das Ruder in die Hand nahmen, um den maroden Sportwagenhersteller wieder aufzurichten und zu alten Erfolgen zu führen. mehr …

TVR Tasmin, 350i, 390SE und 420/450SEAC

TVR baute mit dem Grantura ab 1958 über zwei Jahrzehnte relativ gleich aussehende Sportwagen (Vixen ab 1967, M-Serie ab 1972). Jetzt hatte sich die automobile Welt allerdings geändert. Lamborghini Countach und Lotus Esprit läuteten eine neue Ära in der automobilen Formensprache ein – kantige, eckige Karosserie und Klappscheinwerfer hielten Einzug im Automobilbau. mehr …