TVR Car Club Deutschland (TVRCCD) - der deutsche Markenclub der britischen Sportwagenschmiede TVR ist ein Zusammenschluss von Besitzern, ehemaligen Haltern und Freunden von Sportwagen der Marke TVR zur Wahrung der sportlichen, technischen, touristischen und allen weiteren, mit der Fahrzeugmarke TVR zusammenhaengenden Interessen. TVR Chimaera TVR Griffith TVR Tuscan TVR Sagaris TVR T350 TVR Cerbera TVR Tamora TVR V8S TVR S-Serie TVR S4C TVR S3C TVR 350i TVR Wedge TVR Tasmin TVR Grantura TVR Vixen TVR M-Serie TVR 3000M TVR 2500M TVR 1600M Rover V8 Speed Six Speed6 SpeedSix AJP SpeedEight AJP8 Taraka TVR Youngtimer TVR Oldtimer TVR Model TVR Modelle TVR Motoren TVR News TVR Cars TVR Parts TVR Service Knowledgebase TVRCCD TVR DLT TVR Deutschlandtreffen Der TVR „Wedge“ | TVR Car Club Deutschland

Der TVR „Wedge“

TVR 350i

1983, als der 350i herauskam, ließ man den Namen Tasmin fallen und nannte den Wagen nur noch 280i. Der Tasmin war der letzte TVR, der in die USA exportiert wurde und eine widersprüchliche Beschriftung lässt ihn manchmal als Tasmin, manchmal als Tasmin 280i und manchmal als 280i auftauchen.

1986 wurde der 420SEAC vorgestellt. Er wird als der ultimative Keilform-TVR angesehen und war auch der letzte der Keilformfamilie. Das Akronym SEAC steht für „Special Edition Aramid Composite“ (dt.: Sonderserie aus Aramid-Verbundwerkstoff), was bedeutete, dass mehr als 20 % des Karosserie aus Aramidfasern bestand, während die Karosserien der anderen Keilformmodelle aus nur mit Glasfasern verstärktem Kunststoff hergestellt wurden. Der Einsatz von Aramid machte den Wagen über 100 kg leichter, ohne Einfluss auf dessen Verwindungssteifigkeit zu haben. Dies und der hochgezüchtete Rover-V8-Motor machten den Wagen extrem schnell, hatten aber ihre Auswirkungen auf den Preis, der beim Doppelten des Preises für einen 350i lag. Außerdem kann man die SEAC-Modelle an ihrem großen Heckspoiler und der runderen Nase erkennen. Bis 1988 entstanden nur 40 Exemplare.

1987 wurde der letzte TVR in die USA exportiert. Eine ganze Reihe von GrĂĽnden fĂĽhrte zum RĂĽckzug von TVR aus den USA. Dies umfasst eine verwirrende Beziehung mit den TVR-Vertretern und dem Verkaufsnetzwerk dort, Garantieprobleme und Versicherungsprämien fĂĽr eine Zuverlässigkeitsversicherung, die von 160.000,– US-$ auf ĂĽber 1.000.000,– US-$ stiegen.

1988 löste der 450SEAC den 420SEAC ab, Der einzige Unterschied bestand im größeren Motor, mit 4,4 l Hubraum bei 5700/min maximal ca. 320 bhp (238 kW) Leistung und 430 Nm Drehmoment bei 4000/min lieferte. Daher war der 450SEAC noch teurer zu bauen als der schon sehr teure 420SEAC und sein Verkaufspreis lag entsprechend höher. Es entstanden nur 17 Exemplare. Weil einige Keilform-TVR nachträglich auf die 450SEAC-Spezifikation umgerüstet wurden, gibt heute vielleicht mehr SEAC auf den Straßen als damals gebaut wurden.

1990 stellte TVR am Ende der Ă„ra des 350i eine auf 25 Exemplare limitierte Serie von speziell gefertigten 350 her. Sie sollte an die vorhergehenden sieben Jahre der Fertigung des Modells 350 erinnern. Alle 350SE haben den 3,9 l-V8-Aluminium-NCK-„Hotwire“-Motor von Rover, polierte Aluspeichenräder und verstellbare StoĂźdämpfer von KONI. Jedes Auto hat seine eigene Nummer, die – umrahmt von goldenem Lorbeer – auf den vorderen KotflĂĽgeln und dem Heck erscheint. Die Wagen hatten auch 350SE-Zeichen am Frontspoiler, den Schwellern und dem Fahrzeugheck. Der Verkaufspreis lag ursprĂĽnglich bei ÂŁ 21.000,–. Der 350SE gilt bei Leistung als auch FahrvergnĂĽgen als letzte Entwicklungsstufe des 350i.

 

Die ProduktionszahlenTasmin_Wedge_ProductionData

Das meistgebaute Modell: der TVR 350i